Müll in den Wäldern

Die Mülldeponien in unserer Überflußgesellschaft könnten wirklich ganze Täler füllen. Es belastet die Umwelt durch die austretenden Giftstoffe. Aber nicht genug damit, denn es gibt wirklich Menschen die den Wald und die Natur für ihre eigene Müllhalde halten und alles im Wald abladen was sie nicht mehr gebrauchen können. Bei meinen letzten Ausflügen in die Natur hat mich fast der Schlag getroffen, was meine Augen erblicken mußten. Eine große Musikanlage, aber bestimmt nicht für unsere Vögel im Wald, darüber hinaus noch einen Kühlschrank und ein Stückchen weiter, Berge von Säcken und Kleidungsstücken. Ich kann es nicht verstehen was manche Menschen unter Naturschutz verstehen und somit unserer Natur und den schönen Wäldern damit antun. Wenn es jeder so machen würde, würden wir in kürzester Zeit in unserem Müll ersticken.
Aber die Natur mahnt uns.
Vor langer Zeit, war es nicht schwer bunte Wiesen mit vielen Schmetterlingen, die umhertanzten zu finden. Man brauchte auch nicht lange darüber nachzudenken, einen großen selbstgepflückten Wiesenblumenstrauß zu pflücken, denn Wiesenblumen gab es in Hülle und Fülle. Es schwärmten im Frühling hunderte Maikäfer gebietsweise aus. Auch in den Wäldern  zwitscherte es mehrstimmig.  In unseren Gärten, die etwas größer waren, gab es sehr viele Vögel. Einige Menschen hängten Nistkästen auf und man brauchte nicht lange zu warten bis ein verliebtes Vogelpärchen darin einzog.
Auch um Frösche, Schlangen oder Kröten brauchte man sich nicht zu kümmern, denn es gab sie an jedem Teich oder an warmen sonnigen Stellen im Wald.

Das alles hat sich enorm verändert und ist erschreckend zugleich, denn mehr als die Hälfte unserer Vogelarten, etwa ein drittel der Pflanzenarten und die vielzahl der Kriechtiere und Lurche sind bedroht.
Sie alle stehen auf der roten Liste für bedrohte Tiere. Und die Liste wird immer länger.

Auch Besonderheiten, wie schöne Wasserfälle in der Natur wurden schon rechtzeitig unter Naturschutz gestellt. Doch die vielen Menschen verursachen Störungen in der Natur und für empfindliche Tierarten reichen diese Schutzgebiete lange nicht aus. Sie brauchen Gebiete, wo sie absolute Ruhe haben.
Eines ist jedenfalls sicher, unseren Müll brauchen sie sicher nicht und darüber sollten wirklich einige Menschen nachdenken.
Naturschutz wird großgeschrieben!

2 Kommentare:

  1. Es ist nicht so, dass es die Masse der Leute ist, die z.B. die Wälder vollmüllt, es ist eine Minderheit. So ziemlich die einzige Minderheit auf der Welt, von der ich hoffe, dass sie ganz verschwindet. Dass es eine Minderheit ist, macht die Sache nicht besser, aber das Wissen, dass es eine Minderheit ist, beinhaltet auch das Bewusstsein, dass die übergroße Mehrheit FÜR Naturschutz, für den Erhalt unserer natürlichen Umwelt ist bzw. auch dafür eintritt. Das ist für mich der Kernpunkt. (So bin ich nun mal, prinzipiell optimistisch )
    Zum Natur- und Umweltschutz gehört AUCH das Thema Krieg/Frieden, denn die Kriege dieser Welt fügen auch nicht nur den Menschen, Frauen, Kindern, Alten ... unermessliches Leid zu sondern auch der natürlichen Umwelt. Luft wird verseucht, Grundwasser vergiftet usw. Denken wir an die Giftgaseinsätze im 1. Weltkrieg, an die Atombomben auf Japan 1945, den Einsatz von AgentOrange durch die USA im Vietnamkrieg, Uranmunition im Jugoslawienkrieg und im Irakkrieg, brennende Ölfelder im Nahen Osten, die aktuellen Kriege ... kurz, auch dadurch wird unermesslicher Schaden auf Jahrzehnte hinaus angerichtet. Also muss, wer für eine intakte Natur ist, auch gegen jegliche Kriege sein

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  2. egal, ob es eine Minderheit ist... Fakt ist, es liegt derartig viel Müll in unseren Wäldern, dass man damit ganze LKW's füllen kann... und natürlich bin ich auch gegen jegliche Kriegshandlungen... ich für mich, ich kann diese Kriege leider nicht verhindern, aber ich für mich kann dazu beitragen, dass unser Lebensraum nicht derartig zugemüllt wird, indem ich keinen Müll einfach so im Wald, auf Parkplätzen... ect.... entsorge...Müll, gehört in die dafür vorgesehenen Behälter....und garantiert nicht in unsere Wälder.

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